Wie oft soll ich mich wiegen?

Viele Menschen fragen sich, ob die Zahlen auf der Waage zuverlässig sind, um den Abnehmerfolg zu messen. Wie oft du dich wiegen solltest und worauf dabei zu achten ist, erfährst du hier.

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Körpergewicht regelmäßig kontrollieren: Wie oft wiegen?

Der Gang auf die Waage ist für die meisten Menschen mit gemischten Gefühlen verbunden. Die Zahlen schwanken. Der Stresspegel steigt. Und wenn alles gut geht, ist ein Abnehmerfolg sichtbar. Dass das Wiegen nicht immer ein Vergnügen ist, weißt du, wenn du beim Abnehmen bereits Erfahrungen damit gemacht hast. 

Eine zentrale Frage, die immer wieder aufkommt: Wie häufig sollte man sich beim Abnehmen wiegen? Zunächst solltest du wissen, dass jeder Körper individuell ist. So variieren Muskelmasse und Körperfettanteil bei jedem Menschen. Deshalb ist die klassische Körperwaage zwar ein Hilfsmittel zur Orientierung, wenn du etwas Gewicht verlieren oder fit werden möchtest. Eine einzige Zahl sagt aber nichts über deine allgemeine Fitness aus. Denn mehrere Faktoren spielen eine Rolle.

Grundsätzlich gilt deshalb: Die Selbstüberwachung mittels Waage kann dir zum Beispiel wöchentlich oder monatlich dabei helfen, beim Abnehmen motiviert zu bleiben. Die Zahl liefert dir eine Orientierung. Wenn du dich aber täglich wiegst, kann es frustrierend sein – die Zahlen schwanken bei den meisten Menschen von Tag zu Tag. Eine pauschale Antwort darauf, wie oft du dich wiegen solltest, existiert nicht. 

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Deshalb solltest du dich nicht zu häufig wiegen

Einige Menschen nutzen die Waage jeden Tag. Das hat zwar den Effekt, dass du deine Fortschritte täglich siehst. Wer sich jedoch auf die angezeigte Zahl verlässt, wird schnell enttäuscht: Das Körpergewicht schwankt und plötzlich hast du wieder 500 Gramm mehr drauf als am Tag zuvor – obwohl du dich an deinen Plan gehalten hast. 

Aus folgenden Gründen solltest du dich nicht zu häufig wiegen: 

Das Gewicht schwankt

Es gibt viele Gründe, warum es zu Gewichtsschwankungen kommt: 

  • Kalorienzufuhr
  • Medikamente
  • Bewegungsverhalten
  • Schlaf
  • Alter
  • Verdauung und Appetit
  • Ernährungverhalten und vieles mehr. 

Gewichtsschwankungen

Der Haupteinflussfaktor für ungewollte Gewichtsveränderungen sind Wassereinlagerungen. Eine sehr salzreiche oder kohlenhydratreiche Ernährung, Muskelzuwachs, der weibliche Zyklus, Medikamente und vieles mehr führen zu Wassereinlagerungen.

Hormone und das Gewicht

Hormonschwankungen führen dazu, dass sich das Gewicht kurzfristig ändert. Auch wenn du bereits Gewicht verloren hast, zeigt die Waage jetzt beispielsweise wegen Wassereinlagerungen mehr an – und das frustriert dich. Zu Hormonschwankungen kommt es bei Frauen während der Schwangerschaft, vor und während der Periode und auch während der Stillzeit. [1]

Übrigens: Nicht nur Hormone, sondern auch das Ess- und Trinkverhalten beeinflussen die Zahl auf der Waage. Denn ist unser Magen gut gefüllt oder die Blase voll, dann hat das Einfluss auf unser Gewicht. So erklärt es sich von selbst, dass es manchmal nach oben schnellt, wenn du deinen Toilettengang noch nicht erledigen konntest. Auch das kann verunsichern.

Emotionale Belastung

Das Auf und Ab beim Wiegen kann ganz schön an den Nerven zerren. Deshalb fühlt sich das Abnehmen für dich manchmal wie eine harte Zerreißprobe an. Alleine bist du damit keinesfalls: Für viele Menschen ist der Weg steinig und es kommt zu einer emotionalen Dauerbelastung. Dass Stress einen Einfluss auf das Körpergewicht nehmen kann, wird in der Wissenschaft oft thematisiert [2]. Auch deshalb ist es weniger sinnvoll, sich täglich auf die Waage zu verlassen und den Fortschritt von einer einzigen Zahl abhängig zu machen.

Einfluss auf das Essverhalten 

Wenn gestern noch alles in Ordnung war, die Waage heute aber einige Gramm oder Kilos mehr anzeigt, kann sich das auf dein Essverhalten auswirken. Möglicherweise möchtest du jetzt einige Mahlzeiten auslassen, um die Zahl zu „korrigieren“. Auch hier gilt: Manchmal kann die Zahl auf der Körperwaage irreführend sein. Denn Veränderungen durch Hormone und Wassereinlagerungen werden durch die Waage zwar angezeigt, sie sind für dich im ersten Moment jedoch nicht immer nachvollziehbar. 

Weitere Gründe für schwankende Zahlen auf der Waage

  • Abnehm Plateau 
  • Wiegen mit und ohne Kleidung 
  • technische Ursachen bei analogen oder digitalen Personenwaagen 

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Digitale Adipositas-Therapie

Alternativen zum Wiegen: Diese Methoden schaffen Abhilfe 

Es muss nicht unbedingt die Waage sein. Wenn du dich nicht auf eine schwankende Zahl verlassen möchtest, gibt es einige praktische Alternativen. Diese helfen dir dabei, deine Fortschritte zu messen. Besonders unterstützend können folgende Methoden sein: 

1. Miss deinen Bauchumfang

Neben deinem Body-Mass-Index (BMI) kann dir dein Bauchumfang Auskunft darüber geben, ob beispielsweise ein höheres Risiko für Erkrankungen besteht [3]. Das Maßband kann aber vor allem eine Alternative zur Waage darstellen, wenn du deine Fortschritte beim Abnehmen dokumentieren möchtest. Beachte hierfür unsere Tipps zum Thema Bauchumfang messen.

2. Spüre nach, wie deine Kleidung sitzt 

Wenn du Körpergewicht verlierst, wirst du die Erfolge auch an deiner Kleidung festmachen können. Sitzt die Jeans etwas lockerer? Spannt das Kleid nicht mehr ganz so doll? Spüre nach, wie du dich fühlst. Beachte dabei, dass Abnehmen Zeit beansprucht. Das T-Shirt muss nicht sofort wie früher sitzen. Im Gegenteil: Nimm dir bewusst Zeit dafür, dich an die Umstellung zu gewöhnen und ein neues Körpergefühl zu entwickeln. 

3. Mache dir „Beweisfotos“

Wenn du dich dazu entschieden hast, deine Ernährung langsam und langfristig umzustellen und dich wieder fitter zu fühlen, lohnt sich ein Erinnerungsfoto von der jetzigen Zeit. Dieses kannst du bald mit einem aktuellen Foto abgleichen. So findest du nicht nur eine Alternative zur Waage. Sondern auch einen Weg, deine mutige Reise bewusst zu dokumentieren.

Erfolgsgeschichten

Mehr als 15.000 Menschen haben bereits zanadio genutzt. Hier berichten Nutzer:innen, wie sie erfolgreich abgenommen haben und sich ihr Leben dank zanadio verändert hat.

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Worauf sollte ich außerdem beim Wiegen achten?

Wann wiegen?

Falls du dich für das Wiegen entscheidest: Achte darauf, dies idealerweise am Morgen, immer nach dem ersten Toilettengang zu tun. Während des Tages kommt es zu den besagten körperlichen Schwankungen, sodass die Ergebnisse am Abend manchmal unterschiedlich ausfallen. Berücksichtige zudem, dass deine Kleidung ebenfalls Gewicht hat. Wiege dich aus diesem Grund am besten ohne Pullover, Hose, Top und Co.

Wenn du dich für eine Alternative zum Wiegen entscheidest, ist es übrigens hilfreich, einen gewissen zeitlichen Abstand zu wahren. So hilft es dir eher, alle 30 Tage ein Foto zu machen und die Ergebnisse zu vergleichen, anstatt dich nach 24 Stunden erneut zu fotografieren. 

Häufig gestellte Fragen 

Wie oft sollte ich mich wiegen?

Jeder Körper ist anders aufgebaut – und es kommt auf natürliche Weise zu kleineren oder größeren Gewichtsschwankungen. Deshalb gibt es keine allgemeingültige Antwort darauf, wie häufig man sich wiegen sollte. Berücksichtige die Schwankungen und dass auch ein Stillstand auf der Waage normal ist. 

Warum wiege ich am Abend mehr? 

Je nachdem, was du gegessen, getrunken und verbraucht hast, schwanken die Zahlen am Abend auf der Waage. Auch der Toilettengang hat Einfluss darauf. Ein etwas genaueres Ergebnis liefert dir deshalb das Wiegen am Morgen. 

Wann kommt es zu Wassereinlagerungen?

Frauen leiden manchmal vor und während ihrer Periode unter Wassereinlagerungen. Generell kann es zu Einlagerungen kommen, wenn der Hormonhaushalt sich verändert. Deshalb verändert sich während dieser Zeit auch die Zahl auf der Waage. 

Quellen

[1] https://link.springer.com 
[2] https://www.annualreviews.org 
[3] https://link.springer.com 

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