Adipositas-Kur: Ablauf und Antragstellung

Ziel einer Adipositas- oder Abnehm-Kur ist nicht, wie oft angenommen, die schnelle Gewichtsreduktion. Vielmehr kannst du während einer Abnehm-Kur lernen, dein Verhalten dahingehend zu ändern, dass du langfristig Gewicht verlierst und so das Risiko für Folgeerkrankungen reduziert wird. Hier erfährst du, für wen eine Kur infrage kommt, wer die Kosten übernimmt, wie der Kur-Alltag ist und wie du einen Antrag stellst.

Inhalte

Was ist eine Abnehm-Kur bzw. Adipositas-Kur?

Bei einer Adipositas-Kur handelt es sich um eine Rehabilitationsmaßnahme für Menschen, die starkes Übergewicht (Adipositas) haben und bei denen bisherige Therapien nicht zielführend waren und Folgeerkrankungen drohen [1].

Eine Rehabilitationsmaßnahme (kurz „Reha“) wie eine Adipositas-Kur soll helfen, langfristig und nachhaltig Verhaltensweisen, die zu Übergewicht führen, zu ändern und die Folgen einer bereits bestehenden Adipositas-Erkrankung abmildern. 

Stationär oder ambulant

Eine Adipositas-Kur wird in der Regel stationär in einer Reha-Klinik oder in einer speziellen Adipositas-Klinik durchgeführt und dauert ungefähr 3 Wochen. Bei Bedarf ist auf Antrag eine Verlängerung möglich. Sie kann auch ambulant durchgeführt werden. Dann finden die Maßnahmen in der Nähe des Wohnortes statt.[2]

Voraussetzungen für die Bewilligung einer Adipositas-Kur

Die Hauptvoraussetzung für die Genehmigung einer Adipositas-Kur ist die Diagnose „Adipositas“, die laut Weltgesundheitsorganisation ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 gilt [3]. Darüber hinaus sollte im Antrag (zur Antragstellung siehe weiter unten) klar herausgestellt werden, dass die üblichen ambulanten Therapiemaßnahmen zur Vorsorge oder zur Behandlung der Erkrankung nicht ausreichend sind und die Gefahr einer Verschlimmerung oder Entstehung sogenannter Komorbiditäten (Begleit- oder Folgeerkrankungen) besteht.

Begleit- und Folgeerkrankungen

Begleit- oder Folgeerkrankungen von Adipositas können sein [4,5]:

  • Diabetes mellitus Typ 2 
  • Gelenkerkrankungen / Arthrose
  • Haltungsschwäche oder -schäden
  • kardiovaskulären Erkrankungen (Bluthochdruck, Herzinsuffizienz etc.)
  • Belastungsasthma
  • Fettleber
  • Störungen der Zeugungsfähigkeit
  • Psychosoziale Beeinträchtigungen durch Mobbing
  • Störungen des Selbstwertgefühls
  • Isolation
  • Depressionen

Bestehen bereits eine oder mehrere Komorbiditäten, solltest du sie dir daher unbedingt von Fachärzt:innen bestätigen lassen. 

➚ In unserem Artikel über die Folgeerkrankungen von Adipositas erfährst du weitere Details.

Motivation

Eine weitere erfolgversprechende Voraussetzung für die Teilnahme an einer Adipositas-Kur sind motivierte und disziplinierte Patient:innen [6]. Ist das bei dir der Fall, sollte es im Antrag auf jeden Fall erwähnt werden. 

Hinweis: Ambulante Kuren können nur alle drei Jahre und stationäre Kuren nur alle vier Jahre bewilligt werden. Besteht allerdings eine stark gefährdete Arbeitsfähigkeit, kannst du ausnahmsweise auch früher eine neue Adipositas-Kur beantragen. Informiere dich am besten bei deiner:deinem Ärzt:in sowie beim zuständigen Kostenträger.

Ziele einer Adipositas-Kur

Das wichtigste Therapieziel einer stationären oder ambulanten Adipositas-Kur ist die Veränderung bestehender Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, wodurch eine Reduktion des Gewichts ermöglicht werden kann. Im Optimalfall wird eine nachhaltige Veränderung des eigenen Lebensstils erreicht. Was bedeutet, dass die Maßnahmen auch im eigenen Alltag Anwendung finden und das Gewicht langfristig reduziert wird.  

Weitere Therapieziele können sein [7]:

  • Verbesserung des allgemeinen (psychischen wie körperlichen) Gesundheitszustands 
  • Steigerung der allgemeinen Leistungsfähigkeit 
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Vorbeugung von Folgeerkrankungen und somit Reduktion des Sterberisikos
  • Erarbeitung von wirksamen Selbstmanagementstrategien, wie z. B. die Erarbeitung eines Handlungsplans für zu Hause
  • Weiterleitung an ambulante Strukturen: Organisation einer nahtlosen Nachsorge
  • Fortsetzung bzw. Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit

Ablauf einer Abnehm-Kur

In einer Reha gibst du für einen bestimmten Zeitraum deinen gewohnten Alltag auf. Ähnlich wie im Urlaub versucht man auch hier die Sorgen und den Stress zu Hause zu lassen. Der große Unterschied zum Urlaub: du arbeitest während einer Adipositas-Kur daran, die Probleme, die du sonst im Urlaub daheim lässt, anzugehen und Lösungen zu finden. Ziel ist es, nach der Kur nicht einfach so weiter zu machen, wie davor.

Deshalb steckt eine Kur voller Angebote, die dich bei diesem Vorhaben unterstützen. Angefangen bei Sport- und Bewegungsprogrammen, die auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sind, bis hin zu Einzel- und Gruppengesprächen, aus denen du schöpfen kannst.

Ein Tag in so einer Kur kann entsprechend so ausfallen:

UhrzeitProgramm
8:30 – 9:15Gemeinsames Frühstück im Speisesaal
9:30 – 11:00Kursangebot “Die Sättigung wahrnehmen”
11:00 – 12:30Freizeit
12:30 – 13:15Gemeinsames Mittagessen im Speisesaal
13:30 – 14:30Einzelgespräch Ernährungs- und Verhaltenstherapie
14:45 – 15:45Aqua-Fitness 
16:00 – 16:30Snack Angebote im Speisesaal
16:30 – 18:00Freizeit
18:00 – 19:30Kochkurs “Gesättigt durch den Abend”
20:15 – 22:00Filmabend im Gemeinschaftsraum
Beispiel Tagesablauf einer Adipositas-Kur

Der Kur-Alltag unterscheidet sich deutlich vom gewohnten Alltag. Denn: Arbeit, Haushalt und Kinderbetreuung fallen weg. Das bietet dir die Möglichkeit, sehr viel Zeit nur für dich zu nutzen, Stress abzubauen und das Kur-Angebot wahrzunehmen.

Wie geht es nach der Kur weiter?

Ein Problem, vor dem viele Menschen nach der Kur stehen, ist: Wie geht es weiter? So ein umfangreiches Programm auch zu Hause durchzusetzen, ist nicht möglich. Vielmehr sollte schon während der Kur identifiziert werden, welche Angebote einem besonders weiterhelfen und schnellstmöglich nach der Kur in den eigenen Alltag integriert werden sollen. 

So kann zum Beispiel ein fester Sporttermin oder -kurs von großer Bedeutung sein oder ein Kochkurs, bei dem die eigenen Kochfertigkeiten weiter gefestigt werden können. Besonders hilfreich ist dabei, wenn im Rahmen des Therapiekonzepts bereits eine realistische Planung für die Zeit nach der Kur erarbeitet wird. 

Das Therapiekonzept einer Adipositas-Kur

Bei einer Adipositas-Kur wird ein multimodales Therapiekonzept angewendet. Das heißt, es werden Methoden der Psychosomatik und Medizin mit verhaltens-, ernährungs- und bewegungstherapeutischen Maßnahmen kombiniert [7].

Die Konzepte der Psychosomatik und der Verhaltenstherapie gehen auf die Wechselwirkungen von Psyche und Körper ein und versuchen herauszufinden, was auf psychischer Ebene zu dem erhöhten Gewicht und eventuellen Heißhungerattacken führen kann. Liegen psychische Störungen vor, solltest du dich mit den Ursachen auseinandersetzen. Die Psyche ist eine besonders wichtige Komponente, die meist unterschätzt wird. 

Ernährung

In der Ernährungstherapie erarbeiten Ernährungsberater:innen mit dir individuelle Ernährungskonzepte, informieren dich über geeignete und ungeeignete Lebensmittel und bieten gemeinsame Gruppen-Kochkurse an. 

Bewegung

Eine individuelle Bewegungstherapie soll dich für die positiven Effekte von sportlicher Betätigung sensibilisieren. Bewegungstherapeut:innen erarbeiten mit dir gemeinsam einen Plan, wie Bewegung erfolgreich und langfristig in deinen Alltag integriert werden kann. Mediziner:innen einer Adipositas-Klinik sind für die Abklärung deiner Symptome, Ursachen und Therapiemaßnahmen auf der körperlichen Ebene zuständig.

Verhalten

Entscheidend ist, dass der Fokus während einer Adipositas-Kur auf Nachhaltigkeit liegt. Denn nur eine nachhaltige und langfristige Verhaltensänderung in Bezug auf Ernährung und Bewegung können zu einer Gewichtsreduktion führen, die nicht im Jojo-Effekt endet.[6]

Antragstellung für Adipositas-Kur

Die Antragstellung läuft in der Regel über Hausärzt:innen. Diese müssen die Adipositas-Kur beim Kostenträger beantragen, der auch den Antrag dafür bereitstellt. Daher solltest du dich vorab informieren, wer für die Bewilligung und Kostenübernahme zuständig ist. Welcher Kostenträger im Einzelfall zuständig ist, ist individuell verschieden und sollte bei den Beratungsstellen der Krankenkassen und der Rentenversicherung erfragt werden. 

Am besten gehst du zu deiner:deinem Hausärzt:in und besprichst das weitere Vorgehen. Hausärzt:innen muss in der Lage sein, schriftlich zu begründen, warum eine ambulante oder stationäre Adipositas-Kur für sinnvoll bzw. dringend erforderlich erachtet wird. Daher sind regelmäßige Arztbesuche wichtig und erforderlich.

Die Chance auf eine Bewilligung erhöht sich, wenn Ärzt:innen bestätigen, dass bereits alle ambulanten Therapiemaßnahmen bei Adipositas ausgeschöpft sind. Wenn es weitere Diagnosen von Erkrankungen wie beispielsweise den oben erwähnten Zusatz- oder Folgeerkrankungen gibt, sollten sie unbedingt mit aufgenommen werden. Darüber hinaus sollte klar herausgestellt werden, wenn die Gefahr einer Verschlimmerung der Erkrankung oder Komorbiditäten besteht. 

Unterlagen einreichen

Die Antragsunterlagen werden zusammen mit eventuellen ärztlichen Befunden beim Kostenträger eingereicht. Meist werden die Unterlagen von dort an den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) weitergeleitet, der eine Stellungnahme abgibt. Nach circa 2 bis 6 Wochen solltest du einen Bescheid erhalten, ob die Kur genehmigt oder abgelehnt wurde. 

Hier nochmal eine Übersicht der einzelnen Schritte:

  1. Besuch deiner:deines Hausärzt:in (alternativ wegen der Adipositas behandelnde Ärzt:innen)
  2. Abklärung der Kostenübernahme 
  3. Anforderung der Antragsunterlagen beim Kostenträger (meist Rentenversicherung oder Krankenkasse)
  4. Eventuelle Fachärzt:innen aufsuchen: Ärztliche Befunde sammeln
  5. Ausfüllen der Antragsunterlagen
  6. Einreichung des vollständig ausgefüllten Antrags inklusiver ärztlicher Befunde und ausführlicher Begründung

Hast du den Reha-Antrag eingereicht, kann es manchmal vorkommen, dass weitere Untersuchungen vom Kostenträger angeordnet werden. Diese solltest du dann zügig durchführen lassen und die Ergebnisse nachreichen.

Adipositas-Kur bewilligt – was nun?

Ist die Adipositas-Kur bewilligt worden, hast du vier Monate Zeit, die Kur anzutreten, sonst verfällt der Anspruch. Manchmal wird die Einrichtung (Adipositas- oder Kurklinik) vom Kostenträger vorgegeben, manchmal darfst du sie selber wählen. 

Beachte dabei unbedingt die langen Wartezeiten und erkundige dich daher am besten bereits schon bei Antragstellung über eine geeignete Klinik und melde dich dort frühzeitig. Ist der Kostenträger eine Krankenkasse, gibt es gelegentlich eine Liste mit möglichen Vertrags-Kliniken, unter denen du auswählen darfst.

Adipositas-Kur abgelehnt – was nun?

Wurde der Antrag abgelehnt, solltest du sofort, aber spätestens innerhalb von 4 Wochen Widerspruch einlegen. Der Widerspruch sollte unbedingt per Einschreiben verschickt werden, damit du nachweisen kannst, dass er fristgerecht zugestellt wurde.

Tipps für den Widerspruch

  • Besprich dich am besten mit deiner:deinem Hausärzt:in: sie können eine Stellungnahme schreiben, der dem Widerspruch beigelegt wird
  • Gehe unbedingt regelmäßig zu deinen behandelnden Ärzt:innen. Aktualisierte ärztliche Befunde können hilfreich sein, um den Verlauf darzulegen und eventuelle Verschlechterungen oder Komplikationen zu dokumentieren.
  • Verfasse selber einen Widerspruch, indem du darlegst, inwiefern deine Gesundheit beeinträchtigt ist und warum du deines Erachtens eine Reha benötigst. Du kannst auch den Verlauf deiner Erkrankung darlegen. Lege die Risiken z. B. von Folgeerkrankungen dar, wenn keine Behandlung erfolgt. 
  • Nicht locker lassen! Freundlich, aber hartnäckig bleiben, immer wieder anrufen und nachfragen. 

Kein Grund zur Sorge: zunächst abgelehnte Anträge auf eine Abnehm-Kur haben meist beim zweiten Anlauf Erfolg. Wird jedoch auch der Widerspruch abgelehnt, kann man vor das Sozialgericht gehen. Dies ist zwar ein langwieriger Prozess, aber durchaus sinnvoll. 

Wenn du dich jedoch vor der Antragsstellung gut über die erforderlichen Unterlagen informierst, sind die Erfolgschancen auf eine Bewilligung des Antrags recht hoch.

Adipositas-Kur für Kinder

Adipositas- oder Abnehm-Kuren gibt es sowohl für Erwachsene als auch für Jugendliche und Kinder. Für die Beantragung bei Jugendlichen und Kindern sind Kinderärzt:innen zuständig. Bei Kindern bis zum 12. Lebensjahr wird laut dem 2017 in Kraft getretenen Flexirentengesetz [8] eine Mitaufnahme der Eltern in die Kur vorgesehen. 

Generell wird bei Kindern und Jugendlichen die Einbeziehung der gesamten Familie angeraten, da sie nachweislich die Effektivität einer Adipositas-Reha erhöht. Sind sowohl ein oder beide Elternteile sowie ein Kind betroffen, kann auch eine sogenannte Eltern-Kind-Kur beantragt werden. Genauere Informationen gibt es unter www.kinder-und-jugendreha-im-netz.de

Fazit

Sind bisherige Behandlungsmethoden bei einer langanhaltenden Adipositas-Erkrankung nicht erfolgreich und drohen Folgeerkrankungen, ergibt es Sinn sich mit Ärzt:innen über die eventuelle Beantragung einer Abnehm- oder Adipositas-Kur zu beraten. Bei der Beantragung ist eine gute Begründung sowie ein sorgfältig ausgefüllter Antrag besonders wichtig.

Durch einen ganzheitlichen Ansatz sowie intensivere und länger andauernde stationäre (oder ambulante) Therapiemaßnahmen während einer Adipositas- oder Abnehmkur haben sie laut ersten Studien eine recht hohe Erfolgschance [9]. 

Quellen

[1] Klein et al. (2016) Weißbuch Adipositas. MWV-Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.

[2] Deutsche Rentenversicherung – DRV (2018): Leitlinie der Deutschen Rentenversicherung: Leitlinien für die sozialmedizinische Begutachtung – Stoffwechsel- und gastroenterologische Krankheiten sowie Adipositas, (Stand: Januar 2011 mit Update Adipositas 2018) unter: https://www.deutsche-rentenversicherung.de (letzter Aufruf: 28.03.2022)

[3] World Health Organization (2021) In: www.who.int (letzter Aufruf: 28.03.2022)

[4] Wirth, A., et al. (2014), Prävention und Therapie der Adipositas. In: Deutsches Ärzteblatt, 111(42), S. 705-713.

[5] Willms, A. et al. (2015), Adipositas – wie sie entsteht und welche Folgen sie hat. In: DMW – Deutsche Medizinische Wochenschrift: 140(01), S. 19-23.

[6] Rosemeyer et al. (2005) Adipositastherapie in Reha-Kliniken – Erläuterungen zur Umsetzung der Leitlinie. In: Die Rehabilitation 44(2): 90-95. DOI: 10.1055/s-2004-834616

[7] Bleichner et al. (2000), Adipositastherapie in Reha-Kliniken. Im Auftrag des Vorstandes der Deutschen Adipositas-Gesellschaft von der Arbeitsgemeinschaft „Adipositastherapie in Reha-Klinken“ erarbeitete Leitlinien. In: www.adipositas-gesellschaft.de, Oktober 2000 (letzter Aufruf: 28.03.2022)

[8] Hoffmeister, U. et al. (2011): Evaluation von Therapieangeboten für adipöse Kinder und Jugendliche (EvAKuJProjekt). In: Bundesgesundheitsblatt. Springer-Verlag.

Bundesgesetzblatt BGBI (2016): Gesetz zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben (Flexirentengesetz), Teil I Nr. 59, ausgegeben am 13.12.2016, Seite 2838. In: https://dejure.org/ (letzter Aufruf: 04.04.2022)

[9] Witt et al. (2016): Wirksamkeit einer stationären Rehabilitationsmaßnahme bei stark übergewichtigen Patienten in einer Rehabilitationsklinik mit kardiologischem und pneumologischem Schwerpunkt. In: DRV-Schriften, Band 109/25. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung Gesundheitssystem im Wandel – Perspektiven der Rehabilitation vom 29. Februar bis 2. März 2016 in Aachen

  • Mirja Tiedemann ist Krankenschwester und Ethnologin. Seit 2019 vereint sie ihre beiden Berufe indem sie wissenschaftlich fundierte Texte für digitale Gesundheits-Apps schreibt, unter anderem für das zanadio Magazin. Neben ihrer selbstständigen Tätigkeit als Texterin arbeitet Mirja im Sommer als Schäferin auf einer Alp und ist als digitale Nomadin unterwegs.

  • Romina Zimmermann ist zertifizierte Diätassistentin und Gesundheitswissenschaftlerin. Seit ihrer Ausbildung verhilft sie Patient:innen im Rahmen der Ernährungstherapie zu einem gesünderen Lebensstil. Für das Adipositas-Programm zanadio prüft und konzipiert sie seit Juli 2021 ernährungsbezogene Inhalte.

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